Kaum jemand spricht so aufmunternd froh und nüchtern über den demographischen Herausforderungs-Wahnsinn, der auf Bildungsinstitutionen zukommt, und zeigt „in guter soziologischer Manier“ Probleme auf, ohne Lösungen zu kennen wie Aladin El-Mafaalani , eben in Münster beim Bildungskongress icbf.
Und die Fragen, die er aufwirft, sind so wichtig.
Nur ein Beispiel:
Wie gehen wir mit der Superdiversität von Kindern und Jugendlichen in Bildungsinsitutionen um? Eine Herausforderung und ein Schatz, wenn in einer Grundschule 23 Sprachen (in einer einzelnen Klasse 12) gesprochen werden. Was müssen wir wissen, wie genau fragen, damit sich die Potentiale, die in der Superdiversität liegen, entfalten können?
Denn um‘s Entfalten von Potentialen sollte es uns gehen. Am Freitag dürfen wir beim icbf unseren Potentialgenuss-Ansatz „Profil durch Sprache“ zeigen und durchspielen. Yay.